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Montag, 28. Mai 2012

Danke für das liebe Feedback,...

Wow, ich weiß gar nicht was ich sagen soll - war eben ganz erstaunt als ich so viele neue und liebe Kommentare hatte, die ich noch freigeben musste, dass hätte ich echt nicht gedacht.
Ich bin vor ein paar Tagen auf Blog-Zug aufmerksam geworden, weil mich jemand eingeladen hat - und ich dachte mir probierst Du es mal aus. Hat sich auch echt gelohnt, hab dadurch schon viele schöne und interessante Blogs gefunden. Mir ist schon zu Anfang aufgefallen, dass dadurch plötzlich mehr Besucher auf meinen Blog kommen und auch ein paar nette Kommentare kamen.
Aber ich dachte eher, dass man mich wegen des Kopftuchs wohl eher in der Luft zerreißen würde, so nach dem Motto, "wie kannst Du so was machen" - "wie kannst Du so rumlaufen" aber das Gegenteil war der Fall, es waren so viele nette und verständnisvolle Kommentare dabei, finde ich echt super und möchte mich herzlich dafür bedanken. 
Ich versuche zu den neuen, wo ich noch nichts zu geschrieben habe noch was zu schreiben, aber heute Abend schaff ich das wohl leider nicht mehr - aber trotzdem Danke für Euer positives und mega-liebes Feedback.
Auch wenn die Posts hier schon etwas älter sind, weil ich hier schon länger nichts gemacht habe, hat mich das mal wieder darin bestärkt, dass zu tun, was ich möchte und was mir gefällt und so zu leben wie ich es will.
Und das meine Art zu leben und mich zu kleiden ja gar nicht so schlecht und schlimm sein kann, sehe ich ja an Euren netten Kommentaren :) hab ich mich echt drüber gefreut.

LG Diana

Kommentare:

[ekiém] hat gesagt…

Oh, wow! Ich finde es toll, was du machst! Das bestärkt andere, das zu tun, woran sie glauben und was sie lieben! :)

Amirah (Diana) hat gesagt…

@[ekiém]: Danke, das Du es toll findest, was ich mache. ;)
Ja, das wäre natürlich toll, wenn es anderen Mut macht, das zu tun, an das sie glauben und was sie lieben, wenn ich darüber schreibe. Andere darin zu bestärken, so zu leben wie sie gern möchten und das zu tun was sie wollen,...
Toll, so hab ich das noch gar nicht gesehen - Danke <3

Liebe Grüße Diana

Anonym hat gesagt…

Hallo Diana. Ich sehe es wie Ekiem. Mein Lebensmotto ist: "Nur wer seine Träume lebt, kann seine Sehnsucht stillen". Insofern kann ich Dich nur unterstützen.Schöner Gruß.Summasummarum1.

Michelle Heinrich hat gesagt…

ich hätte da mal eine frage.
Wie findet es eigentlich deine Familie das du ein Kopftuch trägst?

usual summer hat gesagt…

Also ich bin ab heute deine Leserin und werd dich sehr gerne ünterstützen (: <3

Amirah (Diana) hat gesagt…

@Michelle Heinrich: Die sehen das eigentlich alle recht gelassen - was bleibt Ihnen auch anderes übrig?
Die allgemeine Meinung ist eigentlich, das es ja nur ein Stück Stoff ist mit dem ich meinen Kopf bedecke - das war bei den Hippies mal "In" und auch zum sog. Zigeunerlook wurde es gern getragen - also warum sollte ich es nicht auch tragen, selbst wenn man dem heutzutage eine andere Bedeutung beimisst?! Es ist mein Leben und mit den Reaktionen der anderen Leute müßte ich selber klar kommen.
Ich denke mal, wenn ich tatsächlich zum Islam konvertiert wäre, dann würden sie das wohl anders sehen, aber solange es nur die Mode an sich ist, die mir gefällt und mit Überzeugung trage sehen sie das halt recht locker.
Und wenn ich mit meiner Family zusammen bin nehm ich es meist ja eh ab oder hab es modern im Nacken gebunden.
Meine Mutter fand es damals wie ich damit angefangen habe ganz witzig (und toll, daß ich mich so ein wenig in meine Beste Freundin reinfühlen und sie damit unterstützen wollte) aber wie ich es dann immer öfter trug, war sie da nicht mehr so begeistert von - aber sie hat mich dennoch immer damit unterstützt und zu mir gehalten auch wenn sie anfangs nicht gerade dafür war. Mittlerweile findet sie es aber total okay.
Meine kleine Schwester fand es von Anfang an bescheuert, daß ich das tragen will, sowohl die ersten Versuche, als auch das Experiment und so. aber mittlerweile hat sie Ihre Meinung geändert und findet es ziemlich cool, daß ich es trage.
Beide, meine Mutter und meine Schwester haben es mittlerweile mit mir zusammen und mit meiner Hilfe auch schon selbst ausprobiert - rein aus Interesse. Es wäre zwar nicht unbedingt was für sie, höchstens hin und wieder mal, aber sie können mich dadurch zumindest was das Tragegefühl angeht mittlerweile besser verstehen.
Ich hoffe das beantwortet Deine Frage...
LG Diana

Anonym hat gesagt…

Hallo liebe Amirah. Ich hab gerade mit großem Interesse all deine Blogeinträge gelesen. Du bist eine sehr interessante Persönlichkeit.

Du hast doch irgendwo erwähnt, dass du eine Partnerin hast.
wo hast du sie denn kennen gelernt und wie steht sie zu deiner Lebenseinstellung? und wie macht ihr das mit eurem Liebesleben?

Liebe Grüße :)

Amirah (Diana) hat gesagt…

@Anonym: Das freut mich, dass Du so interessiert meine Blogeinträge gelesen hast :) Und danke für das Kompliment, das ich eine Sehr interessante Persönlichkeit bin - das hört man gerne.
Schade nur, das Du anonym gepostet hast und noch nicht mal Deinen Namen dazu geschrieben hat, so daß man gar nicht weiß, mit wem man es zu tun hat und ob Du Männlein oder Weiblein bist.
Aber Du hast richtig gelesen, ich habe eine Partnerin - sprich ich bin mit einer anderen Frau zusammen und lebe mit ihr in einer eheähnlichen lesbischen Beziehung.
Wir kennen uns aus dem Fitnessstudio, genauer gesagt dem Sportverein in dem wir beide Mitglieder sind und trainieren, zuerst nur vom sehen und gelegentlichem Smalltalk und nachdem mein damaliger Freund mich verlassen hat und ich ziemlich down war sind wir dann halt ins Gespräch und uns dann schließlich näher gekommen.
Meine Liebste findet meine Einstellung total klasse und findet es schön und faszinierend, wie ich sie mir im Laufe der Zeit erarbeitet habe und danach lebe und sie daran teilhaben darf. Das ich Kopftuch trage findet sie auch sehr schön und es gefällt ihr sehr gut an mir - insbesondere gefällt es ihr auch, dass es verhindert, das andere - insbesondere Männer - alles von mir sehen können und das sie zu den wenigen gehört, die mich ohne Tuch sehen dürfen.
Und wie sollen wir das mit unserem Liebesleben schon machen? Ich will das hier jetzt nicht großartig ausbreiten, aber das ich Kopftuch trage heißt nicht, daß ich eine prüde Zicke und absolut keusch bin oder gar einen Keuschheitsgürtel trage *lach* Warum auch? Ich bin mit ihr zusammen, weil ich sie liebe und da gehören gewisse Dinge nun mal dazu.
Wenn Du mehr wissen willst oder noch andere Fragen hast, dann schick mir doch einfach eine Email, dann kann man das evtl. privat weiter diskutieren:
amirah.dia84@googlemail.com

Liebe Grüße Amirah

MilaTobien hat gesagt…

ich finde es sehr toll, wenn man etwas so durchzieht wie du! 12 jahre schon trägst du kopftuch, find ich echt interessant. ich hab gern deine einträge gelesen und freue mich auf weitere, ich finde es immer gut, wenn es leute gibt, die sich mit bestimmten dingen genauer auseinander setzten. outfit-fotos mit kopftuch wären super, ich hab gehört es gibt im iran etc ganz viele solcher blogs wo frauen ihre kopftuch-outfits zeigen :)
liebe grüße, mila

StyleUpYourself hat gesagt…

heeeey . zu erstmal du bist wunderschöööön und finde deinen blog super ! RESPEKT für das was du machst und wie du dazu stehst. ich selber bin schon lange mit einem Moslem zusammen und verstehe deine ganzen hintergründe .

ICH FOLGE DIR =)

ich freue mich wenn auch du mich besuchen kommst .

http://styleupyourself-jyllsworld.blogspot.de/

MilaTobien hat gesagt…

freut mich, dass du meinem blog folgst! ich folge dir jetzt auch und ich warte gespannt auf deinen nächsten eintrag!! alles liebe!xxx

Amirah (Diana) hat gesagt…

@MilaTobien: Danke für Deinen netten Kommentar - ja, 12 Jahre sind eine lange Zeit und doch kommt es mir oft so vor, als wenn es erst gestern gewesen wäre, dass ich es das erste mal selbst probiert habe und von dem Tragegefühl und meinem neuen Anblick im Spiegel so fasziniert war. Mir war gleich klar, dass das mal mein mein neuer Look und mein neues Outfit werden würde.
Als ich mich dann endgültig dafür Entschloß mich so zu kleiden war es mir natürlich auch wichtig, mich mit den Hintergründen genauer auseinander zu setzen.
Die Kleiderregeln und die philosophie dahinter, Lifestyle und das Bild der Frau und die Regeln nach denen eine Frau lebt gefielen mir, so daß ich voeles für mich persönlich übernommen habe - nur der Glaube, damit konnte ich mich gar nicht identifizieren und wollte ihn auch für mich nicht annehmen. Aber das muß man ja auch nicht unbedingt, wenn man sich so kleiden und so leben will, wie man möchte.
Alles was uns im Leben begegnet kann als Vorbild genutzt werden, woraus man sich sein eigenes Leben zusammenbaut und das Kopftuch und alles was damit zusammenhängt war eben eine wahre Fundgrube für mich selbst. Es war halt genau mein Ding, etwas was mir gefiel und was ich selbst für mich wollte.
Ja, diese Blogs kenne ich auch und ich liebe sie :) Ob ich sowas selbst mal mache, ich weiß es nicht, mal sehen.

LG Diana

viva LA jenny hat gesagt…

schöner blog!

Zahirah hat gesagt…

du faszinierst mich :) hast du dich auch mit dem islam beschäftigt oder nur mit dem kopftuch?

Amirah (Diana) hat gesagt…

@Zahirah: Danke, das hört man gern :)
Ich habe mich Hauptsächlich mit dem Kopftuch und der Kleidung bzw. den Kleidervorschriften muslimischer Frauen beschäftigt und kleide bzw. richte mich danach.
Aber auch in dem Bild was der Islam von der Frau hat und der Stellung der Frau in Familie und Gesellschaft finde ich mich wieder. Genauso in den Grundsätzen und den Regeln, nach denen die Frauen ihren Alltag leben und ich orientiere mich daran und richte mich teilweise sogar nach den Regeln und Verboten.
Mit der Religion bzw. dem Glauben an sich habe ich mich auch ziemlich gründlich auseinander gesetzt - aber das wäre nichts für mich, zum einen entspricht es nicht dem was ich glaube und ich persönlich habe ein ganz anderes Bild von Gott. Und ich selbst möchte das Glauben was ich glaube und glauben kann und nicht das, was mir eine "Kirche" oder Religion zu Glauben "vorschreibt".
Zudem ist es mir irgendwie zu "fromm" und Gottesfürchtig - ich glaube so könnte ich nie sein - ein Grund mit, warum ich froh bin evangelisch statt katholisch zu sein.
Für mich ist Gott mehr ein Freund und Beschützer und niemand vor dem man Angst haben muß - zumindest nicht solange man anderen kein Unrecht tut...
Und jetzt bitte nicht ärgern oder so, ich meine das nicht böse - ich habe nichts gegen den Islam, es ist eine schöne friedliche Religion (mal abgesehen von dem was Fanatiker und Extremisten daraus machen) und wer daran glaubt und danach leben will, der tut sicher nichts schlechtes, aber meine Sache bzw. Glaube wäre es nicht,...

Liebe Grüße Diana

Lori ♥ hat gesagt…

Du bist ja echt hübsch und das Kopftuch passt zu dir :* Ich bin jetzt deine neue Leserin :) Finde deinen Blog auch sehr schön designed :) Bin noch ganz frisch in der Bloggerwelt :) Grüsse L.Alina ♥

http://cherry-love-lori.blogspot.de

Sara hat gesagt…

Ich finde es gut dass Du Deine Meinung hast und Dicht von hirnrissigen Kommentaren runtermachen lässt. Wenn ich Deine Texte lese, merke ich schnell Du bist nicht "auf den Kopf" gefallen. Was Du sagst hat Hand und Fuß. Darum kann man einfach nicht an Dir meckern, so einfach ist das ;)

Liebe Grüße
Sara

Amirah (Diana) hat gesagt…

@Sara: Hallo Sara, danke für Deinen lieben Kommentar.
Nein, es bringt nichts, sich von hirnrissigen Kommentaren runtermachen zu lassen, es gibt so viele unterschiedliche Menschen und Meinungen, da ist es fast unmöglich es allen Recht zu machen. Manche finden es toll, dass ich als evangelische Christin Kopftuch trage, auch wenn ich nicht muslimischen Glaubens bin und andere finden es nicht so toll oder gar unmöglich,... was will man machen?
Natürlich bin ich nicht auf den Kopf gefallen ;) und das was ich sage hat Hand und Fuß, eben weil ich mich sehr genau über die Hintergründe und die Zusammenhänge informiert habe.
Wie ich das Kopftuch die ersten Male ausprobiert habe, hat es mir schon sehr gefallen, was den "Look" und das Tragegefühl angeht - es fühlte sich eben toll an und wie ich damit aussah gefiel mir auch sehr, zumal es sehr wandelbar ist und man zwischen unzähligen Farben, Mustern und Bindetechniken wählen kann. Mir war sofort klar, das ich es öfter mal tragen möchte, was ich auch tat. Allerdings informierte ich mich dafür schon ein wenig über die Hintergründe, wie Sitten und Gebräuche und Regeln und Verbote, die damit zusammenhingen, denn ich wollte nichts falsch machen, jemandem auf den Schlipps treten, oder gar unangenehm auffallen. Ich finde, wenn man etwas tut, dann sollte man es ganz oder gar nicht tun - sprich entweder komplett drüber bescheid wissen oder es lieber lassen.
Ich bin bei meinen "Nachforschungen" auf vieles gestoßen, was mir gefiel, mich berührte und womit ich mich identifizieren konnte (zumindest, was das Kopftuch tragen, Kleidungsvorschriften und generell die Frauen betrifft - der Glaube aber eher nicht so).
Umso öfter ich es trug - meist in der Freizeit, den Wochenenden oder in den Ferien - desto stärker wurde der Wunsch es immer zu tragen, oder es zumindest mal eine Weile auszuprobieren. Was dann zu dem Experiment führte, welches sich dann auch gleichzeitig als meine "Probezeit" erwies.
Ich stellte fest, das eigentlich nichts dagegen spricht es weiter Tag für Tag zu tragen, auch wenn ich keine Muslima bin. Und nachdem ich das Für und wieder abgewägt habe, entschied ich mich letztendlich dafür es weiterhin tragen zu wollen. Wobei ich diese Entscheidung vor dem Hintergrund traf, daß ich es dann immer tragen muß und es nicht wieder ablegen darf, wenn ich mich erst einmal dafür entschieden habe. Was jetzt allerdings nicht heißt, das ich es nun tatsächlich nie mehr ablegen darf - ich könnte ja, wenn ich wollte und es tatsächlich nicht mehr tragen wollen würde... Ich wollte damals nur für mich sicher stellen, daß ich das wirklich will und mich auch dafür entscheiden würde, wenn ich es nach meiner Entscheidung tatsächlich immer tragen müßte. Zudem reizte mich die Vorstellung das Kopftuch, wenn ich mich erst einmal ganz bewußt dafür entschieden habe, auch tragen zu müssen und es nicht mehr ablegen zu dürfen - und manchmal hilft einem der Glaube daran, dass es vielleicht so ist, auch weiter durch zu halten, wenn man das einfach alles über den Haufen werfen möchte.
Dabei trage ich es eigentlich sehr gerne und es gibt mir doch sehr viel, mich so zu kleiden - ich würde echt was vermissen, wenn ich mich nicht mehr so kleiden könnte oder dürfte,...
Auch wenn das sicher einige nicht verstehen können,...

Liebe Grüße Diana

Sara hat gesagt…

Hallo Diana,

also erst mal sorry das ich bei meinem letzten Kommentar direkt ein komplettes Wort vergessen habe (nicht)^^

Aber nun habe ich mich erst so richtig eingelesen (da hat mir heute Nachmittag die Zeit gefehlt) und nun bin ich doch etwas irritiert.
Sätze wie bei Interesse: Unterwerfung und "nur für meine Liebste, ihr Eigentum" usw. stören mich etwas. Hat das dann nicht auch viel mit -sorry wenn ich es so hart sage- sexueller Neigung/Vorliebe zu tun?
Jedenfalls find ich es trotzdem interessant und lese auch gerne weiter - aus welchen Gründen auch immer - für Dich ist es ja scheinbar Grund genug - und somit vollkommen in Ordnung für mich.

Amirah (Diana) hat gesagt…

Sara: Hallo Sara,
daß D das Wort vergessen hast fand ich gar nicht schlimm, man hat es ja auch so verstanden :)

Was stört Dich daran? Wenn Du mit sexuellen Vorlieben/Neigungen die Richtung SM meinst, dann muß ich das ganz klar verneinen. Ich mag zwar hin und wieder gerne mal softe Fesselspiele (ja, ich geb's zu) aber was ist schon dabei? Auch nen liebevolle Klapse auf den Po sind mal ganz okay, aber ich steh nicht wirklich auf Schmerzen oder andere SM-Praktiken.
Sicher mutet das ganze wie eine Herrin und Sklavin Beziehung an, wenn man das da hinein interpretieren will - und sicher geht es in unserer Beziehung auch ein bißchen in die Richtung, aber auf einer ganz soften und liebevollen Ebene,... Ich habe halt eine devote Veranlagung, die ich auf diese Weise ausleben kann,...
Aber ich betrachte das ganze eher von der romantischen Seite und mit der Unterwerfung ist schon eher eine Unterwerfung aus Liebe und sich dem Partner voll und ganz hinzugeben gemeint. Und wer möchte nicht dem Partner den er liebt irgendwie gehören? Wie weit man dabei geht sei ja jedem selbst überlassen, wenn man dabei soweit geht, das man sich als Eigentum des anderen und als sein wertvollster und schönster Besitz sieht, dann ist dagegen ja eigentlich nichts einzuwenden - solange beide damit einverstanden sind und das vom anderen nicht mißbraucht wird.
Sicher, es gehört viel vertrauen dazu solch eine Beziehung zu führen und sich dem anderen aus Liebe zu Unterwerfen, unterzuordnen und ganz hinzugeben, oder wie auch immer man das nennen möchte, aber das habe ich in meine Partnerin.
Klar muß man da auch manchmal seine eigenen Bedürfnisse etwas zurücknehmen, wenn man seine Partnerin glücklich machen und ihr gehorchen will.
Aber ich vertraue meiner Frau und sie würde nie etwas von mir verlangen, was ich nicht will und sie achtet auf darauf, daß ich nicht zu kurz komme, denn es soll uns ja beiden was bringen und trotz allem ein geben und nehmen sein.
Und das was sie mir vorschreibt und die Regeln und Vorschriften, nach denen sie mich leben läßt und zu leben Vorschreibt sind im Endeffekt eigentlich meine eigenen, nach denen ich Leben will. Nur wenn es einem jemand vorschreibt und drauf achtet, daß man sich dran hält, dann ist es auf Dauer halt einfacher. als wenn man nur für sich selbst danach lebt.
Im Prinzip hilft sie mir also nur mir selbst treu zu bleiben und nicht von dem Weg den ich eingeschlagen habe abzuweichen und weiter so zu leben wie ich es gerne möchte.
Aber wie dem auch sei, es ist - für mich zumindest - ein total schönes Gefühl mich ihr so hinzugeben und mich ihr so anzuvertrauen, wie ich es tue und ihr zu gehorchen und diverse Entscheidungen für mich treffen zu lassen.
Ich liebe sie und vertraue ihr total und weiß, dass sie nie etwas von mir verlangen würde, was ich nicht tun will oder gar ihre "Macht" über mich missbrauchen würde. Ich gehöre gern zu ihr und gehöre ihr demzufolge auch gern, eben weil ich sie liebe.
Klingt irgendwie komisch, aber so ist es eben - ich denke mal, es haben viele Frauen eine mehr oder weniger stark ausgeprägte devote Veranlagung, wobei sich aber die wenigsten trauen, sie auszuleben - oder es ihnen aber auch reicht die Zügel aus der Hand zu geben und den Freund/Ehemann alles regeln und entscheiden zu lassen, während sie selbst das liebe Mäuschen spielt, was gerne macht was er sagt und ihn die Hosen in der Beziehung anhaben läßt ;)

In diesem Sinne
LG Diana