Hijab

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Sonntag, 10. Oktober 2010

Ein Gedanke zum Kopftuch tragen...

Eine muslimische Autorin antwortete in einem Interview, ob sie Kopftuch trage wie folgt:


"Tragen Sie Kopftuch?"


"Nein. Für mich persönlich erfüllt die Verhüllung, die einst für muslimische Frauen vorgesehen war, nicht mehr ihren eigentlichen Zweck. Sie sollte in der Entstehungszeit des Islam Belästigungen durch Männer abwehren, signalisieren, dass man nicht zu den Prostituierten gehörte, und zeigen, dass man Muslima und zu respektieren war. Heute brauchen wir keine Verhüllung, um entsprechend behandelt zu werden. Ein angemessenes Auftreten reicht meines Erachtens völlig aus."


Eine tolle Sichtweise die sie da hat und eine tolle Einstellung. Ich bin auch der Meinung, das eine Muslima nicht unbedingt ein Kopftuch tragen muß und wenn, dann ist es ihre Entscheidung und sie sollte es freiwillig und von sich aus tun, weil sie es eben möchte.

Ich trage es ja auch, weil ich es schön finde und es tragen möchte - ganz freiwillig und von mir aus - auch wenn mir bewußt ist, daß ich weiterhin tragen muß. Es ist nun mal so: hat man einmal damit angefangen, so gibt es kein zurück mehr, aber das war mir auch schon damals vor 10 Jahren, wie ich angefangen habe es zu tragen bewußt.

Wie dem auch sei, sie hat natürlich recht, daß die Gründe ein Kopftuch zu tragen - als Schutz vor der Belästigung durch die Männer und als Zeichen daß man als Frau respektiert werden möchte und zu respektieren ist - mittlerweile ein wenig antiquiert sind. Es stimmt schon: ein angemessenes Auftreten und ein vernünftiges verhalten der Frau - und der Männer - sollte eigentlich ausreichen um als Frau nicht belästigt und respektiert zu werden.

Leider ist dem nicht ganz so, die Männer gaffen den Frauen immer noch hinterher, machen sie dumm an, machen dumme Sprüche und machen die Frauen blöd an. Von daher hat das Kopftuch als Schutz vor Belästigung und als Zeichen, daß man als Frau geachtet und respektiert werden möchte immer noch seine Berechtigung.

Und wenn es aus diesen Gründen getragen wird, dann kann es doch eine nicht-muslimische Frau wie ich auch tragen, wenn sie es denn mag und gern ein Kopftuch tragen möchte.


In diesem Sinne

LG Amirah

Montag, 26. April 2010

Der Frühling kommt - das Kopftuch bleibt,....

Der Frühling kommt - das Kopftuch bleibt,....

Jetzt hatten wir die ersten schönen Tage in diesem Jahr und ich stehe wie schon so oft in den letzten Jahren vor der schweren Entscheidung auch im Sommer Kopftuch zu tragen oder es einfach mal abzulegen und statt langen Röcken auch mal kurze Röcke oder sogar Miniröcke zu tragen,...

Ich weiß, viele Mädchen und junge Frauen in meinem Alter warten immer schon sehnsüchtig auf den Frühling und den Sommer, weil sie dann endlich wieder kurze Röcke und Tops tragen können - zumindest ohne eine dicke Strumpfhose dazu tragen zu müssen.

Das können sie ja auch gerne machen, da hab ich nichts dagegen, ganz im Gegenteil: es freut mich ja auch für sie...

Nur was bringt es mir mich so zu kleiden, außer das es etwas luftiger bei warmen Temperaturen ist, als ein langer Rock und ein langärmeliges Oberteil?

Ich würde mir eher so vorkommen, als ob ich mich zur Schau stellen würde - Wetter bedingte Fleischbeschau sozusagen - ich würde kurze Röcke und ärmellose Tops tragen und die Kerle würden gaffen - auf meine Beine, meine nackten Arme, meine Brüste und wenn der Rock eng genug ist auch auf den Po - widerliche Vorstellung,... einige Frauen mögen das ja und sehen es auch als eine Art Selbstbestätigung, wenn sie gucken - sollen sie ja auch gern, aber ich mach da nicht mit.

Und andere Frauen würden sicherlich mal den einen oder anderen vergleichenden oder gar neidischen Blick auf mich riskieren - der typische tägliche Konkurenkkampf halt - wer ist die Schönste, wer hat das tollste Outfit und das Beste Styling - auch etwas, wobei ich nicht mitmachen möchte,...

Ja sicher, ich könnte mich auch einfach nicht darum scheren und das Kopftuch einfach ablegen, wenn ich wollte - es verpflichtet mich ja schließlich kein Glaube, keine Religion, keine Kultur und auch keine Traditionen dazu es zu tragen - denn ich gehöre ja nicht dem Islam an und bin demzufolge auch keine richtige Muslima - auch wenn ich mich genau wie eine kleide und deswegen auch wie eine aussehe.

Aber, ich habe mich damals ganz bewußt dafür entschieden Kopftuch zu tragen - zum einen weil mir diese Art der Muslimischen Frauen, sprich ihre Mode sehr gefällt, weil es ein tolles Gefühl ist so gekleidet zu sein - zumindest für mich - und weil es für diese Entscheidung Kopftuch tragen zu wollen auch noch viele andere Gründe gibt.

Ich würde mir also selbst untreu werden, wenn ich es ablegen würde nur um dann kurze Röckchen zu tragen und mich aller Welt zu zeigen,...

Viele denken sicher: "Es ist ja nur ein Tuch, ein Stück Stoff,..." aber es bedeutet mir schon sehr viel mehr das Kopftuch zu tragen - ich glaube sogar, das man, wenn man sich einmal dazu entschloßen hat Kopftuch zu tragen es nicht so ohne weiteres wieder ablegen kann und darf - man muß es einfach weiter tragen - es gibt kein zurück mehr, egal, welcher Religion man angehört. Es ist eine endgültige Entscheidung, die man da trifft und man muß diesen Weg weitergehen, ob man will oder nicht.

Ich weiß nicht warum das so ist, aber ich fühle, daß es so ist - das eine Frau, die sich einmal für das Kopftuch entschieden hat es nicht wieder ablegen darf. Das hat nicht unbedingt etwas mit Religion zu tun, es ist eher was persönliches und intimes - und auch etwas besonderes nur bestimmten Personen mehr von seinem Körper als nur das Gesicht zu zeigen.Frau trägt es mit Stolz, weil sie es eben so will.

Von daher wird es das auch für mich nicht geben, es mal zu tragen und mal nicht, so wie ich gerade Lust habe - es gibt nur ein MIT Kopftuch oder ein OHNE Kopftuch aber beides zusammen bzw. abwechselnd geht in meinen Augen - zumindest für mich selbst - nicht.

Ich sehe das Kopftuch auch nicht als religiöses Symbol, wie viele Medien das tun - es zu tragen ist etwas sehr persönliches und reine Ansichtssache und vielleicht auch eine Frage der inneren Einstellung. Und ich kann viele Muslimas sehr gut verstehen, die es nicht ablegen wollen, egal aus welchen Gründen sie das auch immer tun sollten - und es ist doch egal, welchen Haar- oder Kopfschmuck frau trägt - Hauptsache, sie ist unter dem Kopftuch so wie sie ist: Sie selbst - egal ob Muslima oder nicht.

Und was den Sommer angeht, der kann ruhig kommen - wenn man zum langen Rock dünne Strumpfhosen trägt und die Kleidung aus den richtigen Stoffen und locker geschnitten ist, dann wird es auch im Sommer mit langem Rock und langärmeligen Oberteilen oder Blusen nicht zu warm. Und das Kopftuch kann man ja auch mal lässig im Nacken binden, da spricht ja nichts dagegen - es muß ja nicht immer den Hals bedecken.

Und so steht mein Entschluß fest: Ich werde auch weiterhin Kopftuch tragen und mich wie eine Muslima kleiden und meinen ganz persönlichen Muslima-Lifestyle Leben, ob der Sommer nun kommt oder nicht...

In diesem Sinne
Liebe Grüße

Amirah

Samstag, 19. September 2009

Ist es richtig?

Ist es richtig, mich wie eine Muslima zu kleiden?



So oder so ähnlich habe ich es mich in den letzten Jahren, seit ich das Kopftuch trage schon oft gefragt:
Ist es richtig und gut mich als Nicht-Muslima so wie eine Muslima zu kleiden und auch das Kopftuch zu tragen?
Ich weiß es nicht, viele werden jetzt sicher sagen: Nein ist es nicht! Aber was sollte daran falsch sein?
Hat nicht jede Frau das recht sich so zu kleiden wie sie will und auch ihr Aussehen und ihr äußeres vor den Blicken Fremder zu schützen und zu verbergen? Doch sicher, das hat sie!!!
Und welche Kleidung wäre geeigneter dafür als die Islamische bzw. arabische Mode?
Oft hört man, das Kopftuch sei ein Religiöses Symbol und deswegen dürfte man es nicht tragen, da es nur den Frauen, die dieser Religion angehören getragen werden darf.
Aber dem ist nicht so, daß Kopftuch wurde schon in vielen Religionen und Kulturkreisen getragen und immer wieder haben sich Frauen verdeckt und verschleiert, warum also sollte frau es heute nicht auch dürfen? Nur da es in unserem Kulturkreis keine entsprechende Mode und Kleidung gibt muß ich mich der, der islamischen und arabischen Welt bedienen - was ich gern tue und was in meinen Augen auch okay ist solange ich mit meiner Kleidung und meinem Verhalten keiner Muslima Schande mache.
Darum achte ich sehr darauf, daß ich immer korrekt und sittsam gekleidet bin und mich auch sittsam, zurückhaltend und keusch in der Öffentlichkeit verhalte.

Nur überlege ich manchmal, ob es wirklich das ist was ich will,... Nur lange Kleidung zu tragen, meinen Kopf zu bedecken und mein Äußeres zu verbergen. Ich bin doch eine freie, attraktive Frau - sollte ich da nicht zeigen was ich habe, meine Schönheit zur Schau stellen und alle Welt daran teilhaben lassen um jeden Tag aufs neue zu merken, wie hübsch ich bin? Ist das wirklich der Sinn und Zweck des Frauseins: Ein Abziehbild und Modepüppchen zu sein? Sicher nicht.
Ich möchte nicht daran gemessen werden, wie sexy meine Kleidung ist, oder wie attraktiv wirke. Ich möchte lieber das man mir zuhört und mich an dem was ich sage und denke misst und möchte Dinge wie Erotik lieber im privaten ausleben und möchte mein Aussehen und meine Schönheit lieber mit dem Menschen teilen der mir wichtig ist und es nicht in aller Öffentlichkeit zeigen und ausleben.

Eine Möglichkeit mich so zu kleiden und so zu leben, wie ich es für richtig halte habe ich eben in der islamischen Kleidung gefunden,... Sicher, man könnte jetzt sagen, mach es doch einfach nach Lust und Laune und kleide Dich so wie Du Dich gerade fühlst. Klar könnte man das so machen, auch weil ich diesen Kleidungsstil nur als eine Moderichtung sehe. Allerdings steckt für mich hinter dem tragen eines Kopftuches auch zuviel an Bedeutung, als dass man es immer mal wieder ablegen könnte, wie man gerade lustig ist,...
Darum habe ich mir gesagt, wenn ich mich einmal dafür entscheide es zu tragen, dann muß es ständig und für immer sein - auch wenn ich dafür keinen anderen Glauben annehmen möchte. Diese Entscheidung ist mir nicht gerade leicht gefallen und sie fällt mir auch heute oft nicht leicht. Besonders dann nicht, wenn ich andere junge Frauen in schicken outfits mit kurzen Röcken und tollen Frisuren sehe, während ich lange Röcke, langärmelige Oberteile und ein Kopftuch trage - was alles in allem aber auch sehr hübsch aussieht.
Manchmal versuche ich auszubrechen und kleide mich normal und in der Kleidung auf die ich manchmal irgendwie neidisch bin - meine Freundin hat ja genug von dieser Kleidung. Dann gehe ich einfach spazieren oder fahre in die Stadt einen Kaffee trinken - es ist schon eine tolles Gefühl mich so zu kleiden und mal so unterwegs zu sein,.... allerdings plagen mich nach solchen Ausbrüchen immer wieder heftige Gewissensbisse, zum einen mir gegenüber, weil ich mir selbst gegenüber untreu geworden bin und zum anderen meiner Freundin gegenüber, weil ich es zugelassen habe, das andere mich so sehen, wie normalerweise nur sie mich sehen darf,...
Aber diese Ausbrüche sind selten, die meiste Zeit bin ich eigentlich zufrieden, so wie es ist und stolz und glücklich ein Kopftuch zu tragen.

Und auch wenn es damals nur ein Langzeit-Experiment war, daß ich damit angefangen habe es zu tragen (dazu später mal mehr) - so bereue ich es nicht, mich dazu entschieden zu haben es für immer zu tragen,....

Warum trägt eine Muslima das Kopftuch?
  1. Sie möchte als Muslima erkannt und nicht belästigt werden - sprich sie setzt damit ein deutliches Zeichen, dass sie nicht zum flirten bereit ist und selber bestimmt, wer sie interessiert und wem sie ihre Aufmerksamkeit schenkt.
  2. Sie möchte sich nicht zur Schau stellen und nicht nicht nach ihrem äußeren, wie Kleidung, Frisur, Aussehen oder Make-up beurteilt werden, sondern vielmehr nach dem, was sie sagt, tut, denkt, wie sie handelt und wer sie ist.
  3. Ihr Aussehen gehört ganz ihr allein und Gott und sie allein bestimmt was sie damit tut und wer mehr von ihr sehen darf. Allerdings sind alle Muslimas angehalten ihre Schönheit zu bedecken und es ist nur Ihrem Ehemann, nahen Verwandten und anderen Frauen erlaubt, sie unbedeckt zu sehen.
  4. Die Kleidung der Frauen soll der, der Männer nicht ähneln, darum sind nur Röcke und Kleider erlaubt.
Warum trage ich als Nicht-Muslima bedeckende Kleidung und das Kopftuch?
Was sind meine Gründe dafür es zu tragen?

  1. Ich mag es nicht von Männern angegafft zu werden, das ist mir unangenehm. Besonders diese Blicke auf Beine, Po und Brüste mag ich nicht. Es ist als würde man förmlich von diesen Blicken ausgezogen - und wenn sie einen dann angrinsen, dann weiß man genau woran sie gerade denken. Deswegen trage ich auch, schon seitdem ich Röcke trage, lieber lange als kurze,... Das Kopftuch schützt mich wenigstens ein wenig vor diesen Blicken und macht mich für die meisten Männer uninteressant,...
  2. Ich möchte mich auch nicht zur Schau stelle und am täglichen Wettkampf um das tollste Outfit, die schönste Frisur und das tollste Makeup teilnehmen,... Will kein Abziehbild oder Modepüppchen sein,...
  3. Mein Aussehen gehört mir ganz allein und meiner Partnerin - ich möchte gern selbst bestimmen wer was und wieviel von mir sehen darf und möchte meine Reize nur meiner Partnerin zeigen und alles was damit und mit Erotik zu tun hat gern im privaten ausleben.
  4. Ich wurde schon früh von meiner Mutter dazu angehalten nur Röcke und Kleider zu tragen, da sie der Ansicht war und ist, das Hosen nur etwas für Jungen sind und Mädchen und Frauen nur Röcke tragen sollten - seit dem ich 12 bin sind Jeans und Hosen für mich, bis auf wenige Ausnahmen, tabu gewesen. Ich kenne es nicht anders und habe es für mich dann später auch so übernommen, weil ich es gut und richtig finde, wenn Männer und Frauen sich schon allein von der Kleidung her unterscheiden,...

In der Islamischen Kleidung sehe ich viele meiner Erwartungen und Vorstellungen erfüllt, bzw. sie kommt diesen sehr entgegen und darum habe ich mich als nicht muslimische Frau für das Kopftuch und die Kleidung der Muslimas entschieden - auch wenn es aus den verschiedensten Gründen kein zurück gibt. Ich bin froh, das alle meine Freunde, Bekannten und Verwandten meine Entscheidung akzeptieren und respektieren und habe sie auch noch nie bereut, auch wenn es mit vielen Einschränkungen und regeln verbunden ist. Außerdem kommt diese Kleidung meiner devoten und unterwürfigen Art sehr entgegen,...






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Montag, 17. November 2008

Gründe für eine Frau das Kopftuch auch als Nicht-Muslima zu tragen,...


Viele fragen sich sicher, warum sollte man in unserer modernen Welt Kopftuch tragen - wenn man als Frau nicht gerade dem Islam angehört und Muslima ist?
Genauso könnte man sich aber auch fragen, warum eine Frau Röcke und keine Hosen trägt, oder warum sie die Haare lang statt kurz trägt.
Gründe ein Kopftuch und lange bedeckende Kleidung, wie lange Röcke und langärmelige Oberteile zu tragen kann es für eine Frau viele geben:
  • der Kleidungsstil gefällt Ihr so gut, das sie die Kleidung gern tragen möchte
  • sie gefällt sich mit Kopftuch und findet sich hübsch damit
  • sie trägt es als Accessoire oder anstatt anderer Kopfbedeckung wie Hüte oder Mützen
  • sie zieht sich eher konservativ an und trägt sowieso meist lange Röcke und langärmelige Oberteile und findet daß das Kopftuch dies perfekt abrundet
  • sie will durch ihr Aussehen nicht auffallen
  • sie möchte nicht belästigt werden
  • sie mag die Blicke der Männer auf Beinen, Po und Brüsten nicht, da sie ihr unangenehm sind und versucht sich diesen durch die Kleidung zu entziehen
  • sie zeigt ihren Körper nicht gern
  • sie mag sich nicht zu freizügig kleiden, sondern bevorzugt eher unfreizügige Kleidung
  • sie will nach ihrer Persönlichkeit beurteilt werden und nachdem was sie sagt und denkt - und nicht nach ihrem Äußeren
  • sie möchte das man sie höflich und mit Respekt behandelt
  • sie mag das Gefühl Kopftuch zu tragen und sich verhüllt zu wissen
  • sie ist der Meinung das Ihr Aussehen ihr gehört und möchte ihre vollständige Schönheit nur dem Geliebten Partner und ausgewählten Personen zugänglich machen
  • sie möchte, daß nur der Partner sich an Ihrer Schönheit erfreuen kann
  • Sie trägt es aus Liebe, weil sie ganz dem geliebten Partner gehören möchte und auch Ihr Aussehen und ihre Schönheit ihm allein gehören sollen
  • usw. - es gibt sicher noch viele andere Gründe um das Kopftuch als Kleidungsstück oder Accessoire zu tragen
Es gibt viele Gründe, warum eine Frau ein Kopftuch tragen kann und will - selbst wenn sie keine Muslima ist und es keine religiösen oder traditionellen Gründe dafür gibt. Und ich finde, selbst wenn einer Frau, diese Art Kleidung gefällt - sei es nun, weil sie findet daß sie darin gut aussieht oder weil sie die durchaus praktischen Vorzüge mag - und sie diese Kleidung tragen möchte, sollte sie das tun können.
Ich finde es gibt keinen Grund die Religion zu wechseln, nur weil man eine bestimmte Art von Kleidung und Mode gerne tragen möchte. Und man trägt die Kleidung ja nicht weil man sich damit über die Muslimas lustig machen möchte, man trägt Kleidung und Kopftuch ja teilweise aus den selben Gründen wie eine Muslima. Zudem ist eine Frau, die zwar keine Muslima ist aber trotzdem gerne Kopftuch (Hijab), lange Röcke und langärmelige Oberteile trägt - sich also im selben Stil wie eine Muslima kleidet - doch eine willkommene Unterstützung für alle Muslimas, die es in unserer Gesellschaft leider, auf Grund ihres Kopftuches was ja ein Teil Ihrer Religion und Tradition ist, nicht leicht haben.
Meiner Meinung nach, gehört einer Frau ihr Körper (der ja nun mal mal schöner und erotischer als der eines Mannes ist) - und somit ihr Aussehen, ihr äusseres Erscheinungsbild, ihre Schönheit und Attraktivität - ganz alleine. Und sie selbst entscheidet, was sie damit macht, ob sie dieses Gut nun jeden sehen lässt oder es für sich behält und es mit Kopftuch und langer bedeckender Kleidung verhüllt - und so nur bestimmten Menschen mehr von sich zeigt - oder sich sexy anzieht und Beine und Dekolleté zeigt, das liegt bei jeder Frau ganz alleine.
Ich finde zu entscheiden, was und wieviel jeder von Ihr sehen darf ist das Recht einer jeden Frau und somit hat auch jede Frau ein Recht zu wählen, ob sie Kopftuch tragen möchte - ganz egal, ob sie nun Muslima ist oder nicht.

Und genauso handhabe ich es auch - ich bin keine Muslima und würde auch nicht zum Islam übertreten wollen, aber ich mag den Kleidungsstil: lange Röcke, Oberteile mit langen Ärmeln und Kopftuch. Ich finde, das es einfach schön aussieht und fühle mich schön und vor allem wohl darin. Und trage es aus diesen Gründen auch selbst - und das fast immer.
Besonders gut finde ich, das ich von den Männern nicht so begafft werde, das mag ich nämlich überhaupt nicht - und habe auch meine Gründe dafür.
Schön ist das alle Freunde und Bekannte das akzeptieren, das ich mich so kleide - einige finden es gut und es gefällt ihnen, andere finden es eher weniger gut, aber sie akzeptieren es - und das ist doch die Hauptsache, das ich so wie ich bin und sein möchte akzeptiert werde,...




Sonntag, 14. September 2008

Das Kopftuch - nur für Muslimas oder etwas für jede Frau? - Wie ich das sehe...

Das Kopftuch - nur etwas für eine Muslima, oder etwas für jede Frau?
Ich habe dazu mal folgenden Text zusammengestellt und in im Anschluß mit ein paar persönlichen Ansichten und Erfahrungen von mir ergänzt - viel Spaß beim lesen und mal drüber nachdenken.
____ Die Rolle der Frau im Islam ist oft das Angriffsziel der Medien. Der Hijab oder die islamische Kleidung wird als Unterdrückung der Frauen dargestellt. Muslime, die sich zum Islam bekennen, sind verpflichtet, sich an der islamischen Kleiderordnung (Hijab) zu halten. Hier möchte ich erklären, wieso Muslimas einen Hijab tragen müssen. Die Antwort ist eigentlich ganz simpel: Muslimas müssen einen Hijab tragen, weil Allah es ihnen so vorgeschrieben hat. Die Sicht des Islams unterscheidet sich von der Sicht in einigen Gesellschaften, wo Frauen nur aufgrund ihrer physischen Beschaffenheit beurteilt werden. Viele Frauen werden aufgrund ihres äußerlichen Erscheinungsbildes in der Gesellschaft diskriminiert. Diese Entwicklung beginnt in der Schule und setzt sich später noch intensiver in der Arbeitswelt fort. Durch den Hijab wird die Frau geschützt vor den Blicken der Männer. Im Gegenzug lernen die Männer, die Frauen nicht nur auf ihr Äußerliches zu reduzieren. Aus islamischer Sicht soll der Charakter und die Taten einer Frau im Vordergrund stehen und nicht ihre äußerlichen Reize. Die Frau ist kein Lustobjekt, woran sich fremde Männer erfreuen sollen. Wenn eine Frau sich verschleiert, erhöht sie ihre Stellung. Man beurteilt sie aufgrund ihres Wissens, Glaubens und ihrer Persönlichkeit und nicht aufgrund ihrer körperlichen Beschaffenheit. Allah hat alle Frauen mit Schönheit ausgezeichnet. Diese Schönheit darf aber nicht missbraucht werden, daher befiehlt Allah den muslimischen Frauen ihren Körper zu verhüllen. Durch das Tragen des Hijabs zeigt eine Muslima ihre Bereitschaft Allah zu dienen. Der Hijab befreit die Frauen, indem ihr die Würde zurückgegeben wird. Frauen, die den Hijab tragen, werden nicht mehr als Lustobjekte betrachtet. Die Frau wird geschützt vor Unterdrückung und Erniedrigung. Sie wird nicht zum Sex-Symbol degradiert, um Männern zu gefallen. Im Vordergrund stehen ihr Verstand und ihre Persönlichkeit. In vielen westlichen Gesellschaften haben Frauen, die sich freizügiger anziehen, oftmals viel bessere Berufschancen. Der Hijab hindert die Frauen in keinster Weise sich selbst zu verwirklichen oder eine hohe Position in der Gesellschaft zu erreichen. Der Hijab ist für die Öffentlichkeit gedacht! Der Hijab ist daher das genaue Gegenteil von "Unterdrückung". Der Islam betrachtet die Frau in der Gesellschaft wie eine "Nonne". Sie signalisiert durch ihre Kleidung: "Tabu". Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, wie sie aussieht. Eine muslimische Frau kann innerhalb ihrer eigenen Familie oder unter Frauen, tragen, was sie möchte. Wenn sie jedoch außer Haus ist, muss sie ihre Haare und ihren Körper verdecken, sodass ihre Körperform nicht sichtbar wird. Die Frau gilt im Islam als das eindeutig schönere Geschlecht und wird daher auch stärker ermahnt, ihren "Schmuck nicht zur Schau" zu tragen. Die islamische Kleiderordnung steht im Kontrast zu der Mode der westlichen Welt. In der heutigen Mode-Welt wird die Freizügigkeit jedes Jahr mit immer stärkerem Nachdruck verkündet. Ganz nach dem Motto: Weniger ist mehr! Frauen gelten in vielen Gesellschaften nur noch als Sex-Symbole. Junge Mädchen entblößen sich, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Vielen Frauen denken, dass ihr Wert sich nur aus ihrer Schönheit zusammensetzt. In der Werbewelt wird der weibliche Körper missbraucht, um zum Kauf anzuregen. Überall sieht man nackte Frauen. Eine muslimische Frau muss ihren Körper nicht missbrauchen, um sich gesellschaftliche Anerkennung zu verdienen. Ihre Kleidung ist eine Ablehnung des Mode-Diktates. Nicht ihr Kleid ist ihr "Schmuck", sondern das, was sich darunter befindet. Eine Frau, die sich freizügig der Männerwelt präsentiert, erniedrigt sich selber zum Lustobjekt. Muslimas, die sich an den islamischen Kleidungsvorschriften orientieren, provozieren keine männlichen Blicke. Sie stehen für Sittsamkeit und Keuschheit. Eine muslimische Frau, die einen Hijab trägt, gibt ein Statement ab über ihre Identität. Sie vermittelt ihrer Umwelt die Botschaft: „Ich folge den Gesetzen Allahs und bin nicht bereit zu flirten.“ Hijab zu tragen, ist ein Akt des Gehorsams gegenüber Allah. Im Islam steht die spirituelle Schönheit im Vordergrund. Die "islamische Kleidung" für Frauen befreit ihre Trägerinnen vom Zwang, durch teure Kleidung, Kosmetika und Schmuck mit ihresgleichen (hoffnungslos) zu konkurrieren, und gleichzeitig ermöglicht sie die schon äußerlich sichtbare Ablösung von der möglicherweise als drückend empfundenen sozialen Herkunft. Darüber hinaus verhilft sie Mädchen und Frauen in einer Öffentlichkeit, die nach wie vor von Männern dominiert wird, zu einem Anschein sexueller Unangreifbarkeit und erleichtert es ihnen auf diese Weise, ihren Weg in Ausbildung und Beruf einzuschlagen. Unter funktionalen Gesichtspunkten ist es also sehr wohl möglich, das Kopftuch als genaues Gegenteil einer zur Schau getragenen Rückständigkeit, nämlich als Attribut von Modernität, zu verstehen. Die Kleidung darf nicht der Kleidung des anderen Geschlechts ähneln. Männer und Frauen sollten ihre Männlichkeit bzw. Weiblichkeit pflegen. (diese Ansicht gefällt mir sehr, denn ich bin damit quasi aufgewachsen, meine Mutter hat mich sehr konservativ erzogen und ich durfte seit meinem 10. Lebensjahr keine Hosen mehr tragen - stattdessen mußte ich Röcke und Kleider tragen und durfte nur noch betont weibliche Kleidung tragen - meine Mutter meinte immer nur: "Du bist eine Frau, also solltest Du Dich auch so kleiden. Hosen sind für Männer da und Röcke und Kleider für Frauen und deswegen wirst Du auch keine Hosen tragen." Ich hab es dann irgendwann so akzeptiert auch wenn es schwer fiel und bin dann beim tragen von Röcken geblieben - für Hosen hab ich mittlerweile gar nichts mehr übrig - Röcke sind viel praktischer und schöner - auch wenn meine nun mittlerweile knöchellang sind) Ich mag diese Ansichten über das Kopftuch und lange verhüllend Kleidung - also warum sollte ich nicht als Nicht-Muslima auch von den offensichtlichen Vorteilen, die diese Kleidung in der Öffentlickeit bietet profitieren? Ich mag es nicht von Männer angestarrt und begafft zu werden - es ist mir unangenehm, nicht zuletzt auch, weil ich eher auf Frauen stehe. Diese Kleidung schützt mich perfekt vor diesen Blicken und dern evtl. abschätzenden Blicken meiner Geschlechtsgenossinnen - in dieser Kleidung beurteilt man mich nicht nach der Kleidung, die ich trage, meiner Frisur oder wie ich meine Haare gestylt habe, sondern nur nach dem was ich sage und tue - und so sollte es doch eigentlich auch sein....
Mittlerweile besteht sie sogar drauf, daß ich Kopftuch trage ich könnte sogar fast sagen daß sie mir verboten hat das Haus ohne zu verlassen - aber ich glaube das würde zu weit gehen. Allerdings kommt es selten genug vor, das sie mir erlaubt das Haus ohne zu verlassen, oder gar einen kurzen Rock zu tragen - aber das ist okay, ich bin glücklich so, ich gehöre ihr und ihr Wille ist mein Befehl. Und wenn es Ihr gefällt und sie damit glücklich ist bin ich es auch.
Meiner Meinung nach sollte jede Frau wählen können ob sie ein Kopftuch tragen möchte oder nicht - selbst wenn sie keine Muslima ist. Es ist doch immer noch die entscheidung einer jeden selbst, wer wieviel von Ihrem Körper sehen darf, oder wer gar alles sehen darf. Selbstverständlich sollte auch jedem freigestellt sein, dies von seiner Partnerin zu verlangen - denn wer möchte schon gerne, daß sich andere an der Freundin oder Frau ergötzen und sich heiße Gedanken dabei machen?
Ich auf jeden Fall bin ganz glücklich mit meiner Entscheidung Kopftuch und lange Kleidung zu tragen - auch wenn ich keine Muslima bin. Zum Glück sind die Leute in meinem Freundeskreis sehr tolerant und akzeptieren das - einig bewundern sogar daß ich es von mir aus angefangen habe. Mir macht es auch nichts aus, daß es meine Freundin mittlerweile von mir verlangt im Gegenteil - ich bin sogar stolz drauf, es für sie zu tragen und darauf das sie mich nicht teilen möchte. Zum Glück hab ich eine tolerante Chefin, die das akzeptiert und meine Freundin auch sehr gut kennt. So kann ich das Kopftuch auch im Alltag und Berufsleben tragen, und nicht nur in der Freizeit, und kann so immer meine Vorstellung vom "Kopftuch-tragen" leben und ausleben. Es ist ein schönes Gefühl es zu tragen und ich fühle es bei jeder Bewegung und werde dabei immer daran erinnert, für wen und warum ich es trage. Es ist ein wundervolles Gefühl ganz meiner Freundin zu gehören und ihr Eigentum zu sein - selbst mein Aussehen und mein äußeres Erscheinungsbild gehören Ihr und sind ganz allein ihr vorbehalten. Das Kopftuch sorgt dafür, das es so ist und bleibt und erinnert mich ständig an diese schöne und wie ich finde sehr romantische Tatsache > Das ist das schönste Geschenk, was ich meiner Geliebten aus Liebe machen kann. <

Und auch wenn ich keine richtige Muslima bin, so versuche ich doch für meine Freundin so dazu sein, ihr zu dienen und mich ihr so unterzuordnen, wie es eine brave Muslima für ihren "Mann" tun würde. Meine Geliebte zufrieden zu stellen und glücklich zu machen ist meine wichtigste Aufgabe als ihre Geliebte, denn wenn sie glücklich ist bin ich es auch.